Update WordPress-Plugin "Navigation Du Lapin Blanc"

Gestern habe ich eine neue Version meines WordPress-Plugins mit dem schönen Namen Navigation Du Lapin Blanc herausgebracht. Inhaltlich ist dieses Update von Version 1.0.4 auf 1.0.5 nicht der Rede wert, lediglich die Art, wie Kategorie-Links erzeugt werden, habe ich angepasst. Ich will dieses Ereignis aber trotzdem zum Anlass nehmen, ein paar Dinge über das Plugin zu verlieren

Zum Plugin

Das Plugin "berechnet" aus den bestehenden Seiten eines WordPress-Projektes eine hierarchische Menüstruktur. Mit PHP-Funktionen, die das Plugin mitbringt (= API), lassen sich Teile dieser Struktur komfortabel auswerten und einzelne Navigationsebenen auf der Webseite ausgeben. Über benutzerdefinierte Felder können zusätzliche Informationen angegeben werden, so dass auch Kategorien, Posts oder externe URLs als Menüpunkt verwendet werden können oder ein Menüpunkt an seinen ersten Unterpunkt weiterleitet.

Zum Plugin gehört ein umfangreiches Tutorial mit Codebeispielen.

Noch gerechtfertigt in Zeiten von WordPress-Menüs?

Das Plugin ist entstanden, als es noch keine WordPress-Menüs gab. In diesen Zeiten waren noch mehr WordPress-Entwickler auf der Suche nach Navigations-Plugins. Als ich mich dann selbst das erste mal mit den WordPress-Menüs auseinandergesetzt habe, kam ich ins grübeln, ob mein Plugin noch Zukunft hat. Die Antwort ist Ja.

Mein Plugin ist im Kontext von klassischen Webseiten entstanden, für die WordPress als CMS und nicht als Blogging-Plattform dient. Solche Projekte entstehen trotz ThemeForest und anderen Theme-Marktplätzen immer noch häufig so, dass es einen konkreten grafischen Entwurf der Webseite gibt, der 1:1 in Code gegossen wird. Der Code ist letztendlich ein kundenindividuelles Theme (meist auf Basis eines bestehenden Themes, ich verwende immer die Standard-WordPress-Themes dafür).

WordPress-Menüs alleine können in solchen Fällen noch nichts bewirken. Es kommt eher darauf an, wie man diese aus dem Theme-Code heraus anspricht. Das mag einfach sein, wenn es nur eine Navigation oben auf der Seite gibt und Unterpunkte per Dropdown-Menü auswählbar sind. Kompliziert ist es aber, wenn die erste Menüebene oben, die zweite Menüebene links erscheinen soll.

navigation_lapin_main_sub_menu

Um das zu erreichen, muss man schon so tief in die Programmierung einsteigen, so dass es meiner Meinung nach egal ist, wie das ganze in WordPress konfiguriert ist. Mit dem Plugin habe ich den Vorteil, dass die API komfortable Funktionen anbietet, einzelne Menüebenen anzusprechen. Diese kann ich im Theme-Code verwenden. Das Tutorial enthält einige Beispiele hierzu.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seiten in WordPress ohnehin bestehen und ich lediglich die Eltern-Kind-Beziehung sowie die Reihenfolge der Seiten pflegen muss. Mit WordPress-Menüs konfiguriere ich die Seiten an einer zweiten Stelle, was ich mir mit dem Plugin sparen kann.

Keine GUI?

Das Plugin hat keine GUI. Es setzt komplett auf bereits vorhandene Mittel. Über das Eltern-Attribut kann ich eine Seitenhierarchie erstellen. Über Reihenfolge kann ich Seiten ordnen und festlegen, wie diese im Menü dargestellt werden.

navigation_lapin_attribute

Über benutzerdefinierte Felder kann ich einige Eigenschaften definieren, die das Plugin kennt. Hier sei auch auf das Tutorial verwiesen.

navigation_lapin_benutzerdefinierte_felder

Die Konfigurationsoberflächen von WordPress, Themes und Plugins sind mit den Jahren immer besser geworden und mein Plugin mag hier ohne GUI ein bisschen veraltet daherkommen. Andererseits bietet WordPress die eingebauten Mittel, warum also diese nicht nutzen?

Zum Namen "Navigation Du Lapin Blanc"

Der Name ist entstanden, während ich in einem VHS-Kurs und voller Stolz meine ersten Gehversuche in der französischen Sprache machte. Ein tieferer Sinn steckt nicht dahinter. Manchmal denke ich, dass ein englischer und ebenso sinnfreier Name besser in der Community angekommen wäre. "White Rabbit Navigation", zum Beispiel.

 

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2017-01-28T13:52:49+00:00 17.09.2013|Tags: , , , , , |0 Kommentare

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